Steinheim. Den „1. Tag der Schulen“ nutzten zwei Abgangsklassen der Städtischen Realschule Steinheim zu einem Informationsbesuch in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf. Die Schülerinnen und Schüler bekamen dabei einen ausgezeichneten Einblick in den Dienst, die Ausbildung und das tägliche Geschehen in einer der größten Bundswehrstandorte, der einer der Gewinner der Umstrukturierung der gesamten Bundeswehr ist. Ohne jede Inszenierung und Showeffekte konnten sich die Realschüler dabei von der Leistungsfähigkeit der Streitkräfte überzeugen.
Bestens betreut durch Angehörige der Bundeswehr präsentierte sich den Schülern die in Augustdorf stationierte Panzerbrigade 21 als Eingreiftruppe, die ausgebildet wird, um in Zukunft multinationale, friedenserzwingende Einsätze in Krisenregionen durchzuführen – und das weltweit. Überzeugen konnten sich die Realschüler von der Leistungsfähigkeit des Kampfpanzers Leopard, der mit 1500 PS und einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern im Gelände einer der effektivsten Waffen der Bundeswehr darstellt. Interessant war auch der Schießsimulator, wo Soldaten für den Ernstfall an der Waffe – vom Sturmgewehr über das Maschinengewehr bis zur Panzerfaust ausgebildet und trainiert werden.
Abschließend stellten sich die Feldjäger vor, die als militärischer Ordnungsdienst Sicherheitsaufgaben ebenso wahrnehmen wie Erhebungen, Objektschutz und Eskorten bei Staatsbesuchen. Zum Einsatz kommen in dieser Truppe auch Spürhunde. So wurde mit einem Diensthund das Auffinden von Sprengstoff demonstriert.
Den „1. Tag der Schulen“ nutzten zwei Abschlussklassen der Städtischen Realschule Steinheim, um sich in der Rommel Kaserne in Augustdorf über Dienst und Sausbildung eines der größten Bundeswehrstandorte zu informieren.